Das Sport-Tauchen
Viele packt die Leidenschaft im Urlaub in fernen Ländern: Tauchen erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Die Unterwasserwelt bietet ein völlig neues Erleben der eigenen Umwelt. Der Sehsinn wird extrem geschärft und das Gefühl der Schwerelosigkeit vermittelt das Gefühl als ob man schwebe. Schwimmflossen an, Schnorchel aufgesetzt und abtauchen.
Leider ist Tauchen in unseren Gefilden eher langweilig, die Unterwasserwelten im europäischen Raum können nur schwerlich mit denjenigen in der Karibik oder in Australien Schritt halten. Nur dort kann man exotische Fische in ihrer gewohnten Umgebung erleben und die Farbenvielfalt in so ausgeprägter Form genießen. Deshalb verbringen viele Tauchbegeisterte ihre Urlaube auch in fernen Ländern, auf der beständigen Suche nach noch nie gesehenen Lebewesen und Pflanzen. Dies funktionert auch prima wärend eine Nilkreuzfahrt, die ab und an durch Stops zum Tauchen einläd
Bei all der Euphorie, die beim Tauchen schnell aufkommt, darf man aber nicht vergessen, dass man es korrekt als Sport tauchen bezeichnen müsste. Tauchen erfordert nämlich wie jeder andere Sport auch eine ausreichende körperliche Fitness. Deshalb muss man zu Beginn eines Tauchkurses auch entsprechende ärztliche Nachweise vorlegen, sonst kann man weder den Kurs absolvieren noch erhält man einen Tauchschein. In diesem Punkt sollte man absolut ehrlich zu sich selbst sein, denn eine scheinbar nur ganz harmlose Erkältung kann unter Wasser gravierende Folgen nach sich ziehen. Man sollte also nur tauchen gehen, wenn man vollständig gesund ist.
Zur eigenen Sicherheit sollte man nach Erhalt des Tauchscheins regelmäßig Tauchgänge absolviere und auch die sog. Tauchfit-Übungen absolvieren, um in einer Gefahrensituation intuitiv richtig zu handeln. Die Zahl der Tauchgänge ist bei den Wenigsten ein Problem, denn die Freude am Tauchen sorgt dafür, dass man so oft wie möglich unter Wasser sein möchte.